Pole Dance Training

Heute Burpees, morgen der Bergsteiger und übermorgen mal eine neue Überkopffigur. Gestretcht wird vor dem Training und warm wird es einem von selbst, wer braucht da schon ein Warm-Up? Na gut, ein paar Hampelmänner reichen doch aus. Und wenn zwischendrin ein neues Video bei Instagram oder YouTube aufploppt, dann kann man das ja auch gleich ausprobieren. Kommt dir das bekannt vor? Keine Sorge, so geht es den meisten Personen, die voller Eifer und Ehrgeiz ans Pole Dance Training gehen. Und dann wundern sie sich oftmals, warum sich Erfolge nicht, oder nur sehr langsam einstellen, oder unter Umständen sogar Beschwerden auftreten. Die Gründe sind vielfältig und jeder professionelle und kompetente Trainer liest die oben stehenden Zeilen mit Kopfschütteln.

Auch beim Pole Dance gilt – Training ist nicht gleich Training

Hauptsache ist doch, man bewegt sich, oder? Tatsächlich gibt es kein Training ohne Effekt. Das ist richtig. Die Frage ist nur, ob der Effekt mit den Wunschvorstellungen zusammenpasst? Bestimmt hast du es selbst schon erlebt: Die Leistung ist tagesformabhängig. Nicht jede Person ist an jedem Tag immer gleich gut drauf. Und so eignet sich auch nicht jeder Inhalt für jede Zielsetzung. Kraft, Flexibilität, Grazie, Kondition – aber es soll doch alles erreicht werden!

Folgen von unkoordiniertem (Pole Dance) Training

Stretching vor dem Training kann unter Umständen deine Muskelleistung beeinträchtigen. Die gleichen Muskelgruppen jeden Tag zu trainieren, ist nicht unbedingt zielführend. Trainingseffekte setzen in der Ruhephase ein. Rumpfstabilität trainiert man am besten funktional. Zusatzgewichte ohne Führung sollten nicht von Anfängern benutzt werden.

Merkst du was? Alle oben genannten Ausführungen sind richtig. Hast du jetzt noch eine Ahnung, wie dann ein sinnvoll aufgebautes Training zum Erreichen bestimmter Ziele aussieht? Ja? Herzlichen Glückwunsch, dann bist du Trainer. Für alle anderen Personen gilt: Nicht verzweifeln, du musst das alles nicht wissen. Dafür gibt es Experten und diese helfen Dir. Es ergibt durchaus Sinn mit einem speziell für dich zugeschnittenen Trainingsplan zu arbeiten. Die Folgen einer unkoordinierten Trainingsweise können fatal sein. Von Übertraining, Übermüdung, Leistungsabfall bis hin zu Infektanfälligkeit, muskulären Dysbalancen und trainingsbedingtem Burn-Out kann sich hier alles einstellen.

Der objektive Blick

Nein, die oben genannten „Nebenwirkungen“ stellen sich nicht sofort ein und du hast auch nicht alles falsch gemacht. Du musst auch keinen Arzt oder Apotheker fragen, nur einen guten Trainer/eine gute Trainerin. Ein Trainer wurde (meistens jedenfalls) speziell für diese Aufgabe ausgebildet und verfügt über Hintergrundwissen. Diese Kompetenzen werden wir später noch beleuchten. Was einen guten Trainer ausmacht, ist unter anderem auch sein objektiver Blick. Er sieht, was Du brauchst und hört Dir zu. Außerdem lässt er sich von dir über deine zeitlichen Ressourcen aufklären und erstellt einen Trainingsplan, der zu dir passt. Ein Plan, der dich fordern wird, der dich aber deinen Zielen auch näherbringt und sie dich erreichen lässt. Natürlich kannst du auch auf einem kurvigen Weg mit tausend unnötigen Windungen dein Ziel erreichen. Es wird aber wesentlich länger dauern und es wird dich wesentlich mehr Kraft kosten.

Der Kompetenzhintergrund

Es gibt bestimmt auch eine YouTube Anleitung zur Durchführung einer Blinddarm-Operation. Würdest du gemeinsam mit einem Freund/einer Freundin dann diese OP selbst durchführen? Eben. Trainer wird man gemeinhin auch nicht innerhalb eines Tages (auch dann nicht, wenn es im Internet steht). Erfahrung, Hintergrundwissen, Ausbildungen, aber auch anatomische Kenntnisse und Kenntnisse bzgl. der Psyche (Motivation, Durchhänger etc.) – das sind alles Dinge, über die ein Trainer Bescheid weiß. Du kannst davon – besonders beim Pole Dance – profitieren!

Aber das kostet doch so viel

Keine Frage, wenn man sich die Kosten für einen Personal Trainer ansieht, oder auch auf seine Leistung, dir einen individuellen Plan zu erstellen, dann schluckt man zuerst. Das ist ganz normal. Zwischen 80 und 200€ pro Stunde ist hier nahezu alles dabei. Kleine Anmerkung: Qualität hat ihren Preis und wer billig kauft, kauft meist doppelt. Gerade in Zeiten von Discount-Studios und Dumping-Preisen sieht man häufig auch nicht ein, warum man mehr bezahlen sollte. Es lohnt sich aber. Die Trainingspläne erzielen ihre Wirkung meist (leider erst) nach ein paar Wochen. Was zunächst etwas entmutigend klingen mag, ist für deinen Geldbeutel wiederum ein Gewinn. Mit einem individuell zugeschnittenen Trainingsplan kannst du getrost ein paar Wochen trainieren. Somit halten sich die Kosten in Grenzen.

Bei YouTube bekomme ich alles kostenlos

Diese Plattform ist wunderbar. Man kann sich informieren, man kann staunen, lachen, sich Inspirationen holen. Und das alles kostenlos. Für nahezu jedes Ziel, jeden Trick, jede Polefigur findet man Tutorials. Oftmals verliert man sich im Wirrwarr der Angebote. Wie überall auf dem Markt gibt es auch hier zum Thema Pole Dance und Training, gute und weniger gute Angebote. Nicht jedes Angebot ist sofort als Gutes oder Schlechtes zu identifizieren. Du brauchst also Zeit, das Richtige zu finden. Zeit, die dir für dein effektives Training verlorengeht.

Trainingspläne nicht nur für Pole Dance

Oftmals ist man zu Beginn ein wenig ernüchtert. Kraft? Fehlanzeige. Hier kennen Trainer die typischen Fragen bereits. Ist es sinnvoll, zusätzlich ein Fitnessstudio aufzusuchen? Wie oft in der Woche sollte ich ein Krafttraining absolvieren, damit es an der Pole schneller vorangeht? Ja, Krafttraining kann helfen. Hier kommt es aber auch darauf an, wie es gestaltet wird.

Krafttraining mit Geräten, Gewichten und in Maschinen ist gut, es trainiert aber zum großen Teil nur die Oberflächenmuskulatur. Was wir für eine gute Performance an der Pole benötigen ist neben der sichtbaren Oberflächenmuskulatur aber eben auch die Tiefenmuskulatur. Tiefenmuskulatur trainiert man am besten funktional. Natürlich findet man auch viele Anleitungen zu „functional training“ und kann sich hier austoben. Grundvoraussetzung für die richtige Ausführung dieser Übungen ist allerdings ein gewisses Maß an Körpergefühl und Spannung. Diese Punkte müssen unter Umständen zunächst einmal gelehrt, aufgebaut und ihrerseits trainiert werden. Ein Trainer weiß, wie das richtig geht. Somit kann Dir ein Trainingsplan helfen, insgesamt fitter und leistungsfähiger zu werden. Nicht nur an der Pole.

Wenn dich das Thema Krafttraining mehr interessiert, sieh dir gern einmal unseren Beitrag dazu an – Pole Dance: Anspruchsvolles Ganzkörper-Krafttraining.

Ein Pole Dance Trainingsplan – Eine Investition in dich selbst

Du hast schon in eine gute Pole investiert und in die richtige Pole Dance Kleidung? Gripmittel, Polewärmer, Knieschoner, Ankle Schoner, High Heels – alles vorhanden? Prima, dann wird es Zeit in dich selbst zu investieren, denn alle oben genannten Dinge sind Hilfsmittel. Am aller wichtigsten bist du! Spare nicht an dir selbst.

Zusammengefasst

Scheue Dich nicht, die Luxusinvestition in einen Personal Trainer zu tätigen. Auf die Zeit berechnet, die Du mit einem speziell für dich erstellten Trainingsplan arbeiten kannst, ist es gar nicht so teuer. Deine Ziele wirst du mit einem Trainer definitiv schneller und auf gesündere Weise erreichen.