10 Gründe, warum du mit Pole Dance beginnen solltest

Wenn man mit einer neuen Sportart beginnt, so tut man dies meist aus den unterschiedlichsten Gründen. Im schlimmsten Fall hat man den ärztlichen Rat bekommen, doch (endlich) was für seine Gesundheit zu tun. In diesem Fall ist die Grundmotivation etwas schwierig zu bewerten, weil man meist wenig Lust verspürt, wirklich etwas zu tun und eventuell (wenn überhaupt) nur aus Vernunftgründen beginnt. Bei jeder Sportart sollte der Spaß- und Spielcharakter nie vernachlässigt werden, nicht einmal bei der herausfordernden Sportart Pole Dance.

Wenn du also keine Lust hast und „nur“ schon so viel Tolles über den Sport gehört hast, dann lasse es lieber. Ja. Ernsthaft. Aber wenn es dich reizt, wenn du neugierig bist und wenn du es machen willst und gespannt darauf bist, was dich erwartet, dann sind hier ein paar Punkte, die dich in deiner Entscheidung bestärken können.

 

1. Es ist ein tolles Workout

Warum beginnt man mit Sport? Meist sind es sogenannte extrinsische Motivationsfaktoren, die einen dazu treiben. Man möchte abnehmen, man will im nächsten Sommer eine gute Figur machen, man möchte nicht mehr schnaufen wie eine alte Dampflok, kaum dass man ein Stockwerk hinter sich gebracht hat, man möchte abnehmen, den Körper straffen, Muskulatur aufbauen, etwas gegen die Winkearme tun oder ähnliches.

 

Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Manchmal kommt ja auch der Appetit mit dem Essen. Das soll hier bedeuten, dass man nicht immer sofort wissen kann, ob einem eine neue Sportart auch tatsächlich Spaß machen wird. Das stellt sich oftmals erst nach ein paar Wochen heraus.

 

Tatsache ist: Poledance ist wirklich das ideale Workout. Du trainierst mit dem eigenen Körpergewicht. Bei richtiger Anleitung und mit einem professionellen Trainer/einer Trainerin wirst Du keine muskulären Dysbalancen entwickeln. Während du trainierst, trainiert immer alles. Die Zeit im „Gym“ oder eben im Polestudio ist wirklich absolut effektiv.

Du trainierst Kondition und Koordination, Körper und Geist. Deine Konzentration verbessert sich, die Muskeln werden gestrafft, die Haltung verbessert, dein Körper wird sich “verjüngen” und Du wirst dich besser fühlen. Das allein sollte reichen.

2. Es macht unheimlich viel Spaß

Moment, oben war doch die Rede vom Spaßfaktor? Kein Problem, auch das hat Pole Dance zu bieten. Die anfänglichen Berührungsängste, das komische Gefühl, sich an der Stange festhalten zu müssen oder zu können, das Gefühl, die Schwerkraft nie besiegen zu können, all das schwindet von Mal zu Mal.

Das Training ist ernst und spielerisch zugleich. Sich drehen, tanzen, frei sein, sich bewegen und vielleicht auch mal albern dabei aussehen. All das gehört (am Anfang) dazu. Einiges wird bleiben (das Losgelöste, das Kindliche, die Erinnerung an einen Spielplatz, die (neu entdeckte) Lust am Klettern), anderes wird schwinden. Mit der Zeit musst du dir wirklich nicht mehr albern vorkommen. Und selbst wenn: Tröste dich, so haben wir alle angefangen.

Spätestens, wenn du an der Pole Dance Stange mit Spinning-Funktion trainierst und dir die Fliehkräfte die Schmetterlinge in den Bauch treiben, wirst du von dieser Sportart begeistert sein!

 3. Du lernst Dich kennen und (ein wenig mehr?) lieben

Wenn du beim Training das fast schon vergessen geglaubte Kind in Dir wiederfindest, wirst du überrascht sein, wie frei es ist, wie ungezwungen es sich bewegen will. Du wirst aber auch merken, was dich frustet, wie du mit Rück- und Tiefschlägen (mental) umgehst und welche Ideale du (wirklich) verfolgst. Du wirst Seiten an dir entdecken, die du noch nicht kanntest und Bewegungen ausprobieren, von denen du dachtest, dass du diese nicht kannst.

Sei gespannt auf diese Entdeckungsreise, es gibt kaum ein Abenteuer, welches leichter zu haben ist.

4. Du verlässt den Alltag und findest eine Oase

Pole Dance erfordert deine ganze Aufmerksamkeit. In Gedanken gerade bei der nächsten Projektarbeit sein, das geht nicht. Die Stange ist eine Diva, sie will dich ganz.

Das Gute daran ist, dass Du für eine kurze Zeit wirklich alles um Dich herum vergisst. Die Hausarbeit läuft nicht weg, das Meeting ist erst morgen und im Moment bist du einfach nur du. Nicht Teamleiterin, nicht Mama, nicht Tochter, nicht Freundin.

Es tut gut, sich ganz bewusst einmal nur um sich (und die Pole) kümmern zu müssen.

5. Du lernst neue Leute kennen

Und neben dir an der nächsten Pole ist eine Person, der geht es ganz genauso wie Dir. Man hilft sich, man lacht miteinander, man bewundert einander und gibt sich Feedback. Da Pole Dance alles von dir verlangt, kannst du dir sicher sein, dass die Person neben dir weiß, wie du dich fühlst. Es geht ihr genauso. Und diese Grundvoraussetzungen sind wahrlich nicht die Schlechtesten, um gute Leute kennenzulernen. 

In unserem Beitrag Pole Dance ist ein Mannschaftssport sind wir auf diesem Punkt bereits genauer eingegangen.

 6. Du gehst über deine Grenzen hinaus

Das geht nicht. Dieser Gedanke ist nicht selten, wenn du siehst, was man an der Pole machen kann. Und du wirst dich wundern, wie schnell du Erfolge erzielen wirst. Und nach ein paar Wochen meistert du Tricks, Spins und Figuren von denen du anfangs dachtest: Das geht nicht.

7. Du wirst dich in Zukunft eleganter bewegen

Die Grundvoraussetzung für die Stabilität an der Pole sind Körperspannung und Haltung. Am Anfang ist es im Kurs fast ein wenig nervtötend, wenn der Trainer/die Trainer dauernd auf die gerade Haltung, den langen Hals, die Spannung in Bauch und Beinen hinweist und noch dazu dauernd verlangt, man möge auf Zehenspitzen stehen. Doch genau dieses Training der Haltung lässt dich wachsen. Du richtest dich auf, wirkst größer. Das Training der tänzerischen Bewegungen trägt das Übrige dazu bei, dass du dich auch im Alltag eleganter bewegen wirst. Das bemerkt auch dein Umfeld.

 8. Du gewinnst Selbstvertrauen

Fast schon als Folge des oben genannten Punktes gewinnst du an Selbstvertrauen. Oben wurde der spielerische Charakter von Pole Dance beschrieben, aber auch die weibliche, sinnliche und verführerische Seite dieser Sportart darf nicht unerwähnt bleiben. Du dachtest bisher, Eleganz, Grazie und ein sinnliches Auftreten würden nicht zu dir passen? Dann lehrt dich Pole Dance hier das Gegenteil, und das nicht nur durch die körperbetonte Pole Dance Kleidung. Du wirst sehen, es macht Spaß, auch diese Seiten an dir zu entdecken.

 9. Du beugst Rückenbeschwerden vor

Pole Dance trainiert die sogenannte Tiefenmuskulatur, die für die aufrechte Haltung und die Körperspannung verantwortlich ist. Zum einen muss man also keine Angst haben, unweibliche Muskelberge aufzubauen, zum anderen hilft die Tiefenmuskulatur deinem Körper buchstäblich von Kopf bis Fuß. Die Muskeln arbeiten besser im Team, jeder Muskel kann besser arbeiten und kein Muskel ist mehr alleine verantwortlich. So wird Beschwerden, Verspannungen und Rückenschmerzen vorgebeugt. Frage ruhig mal bei Personen nach, die schon länger dabei sind. Sie werden dir bestätigen, dass sie kaum bis keine Rückenschmerzen mehr haben.

 

10. Du wirst dich nie wieder zum Sport zwingen müssen

Und als ob diese Gründe, die zum Teil auch vernunftgesteuert sind, nicht ausreichen würden, kommt das Beste zum Schluss. Oben wurden die Schwierigkeiten erwähnt, wenn es um das Durchhalten geht und um die Motivation. Fast jeder von uns hat schon mal etwas (Sportliches) begonnen, um es nach ein paar Wochen/Monaten wieder aufzugeben. Bei Pole Dance wird es anders sein, wenn es dein Sport ist. Du wirst jeder Kursstunde entgegenfiebern und dich nie wieder zum Sport zwingen müssen.